Raum für innovative agrarische Geschäftsmodelle im Rheinischen Revier

 
01.09.2020 - EINLADUNG zu unserer Ideenbörse!

Einladung

zur “Ideenbörse Rheinisches Revier
– Vernetzung vom Acker bis zum Teller“

Mit der Ideenbörse geben wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre vielfältigen Ideen im Rheinischen Revier zu bündeln, erste Produktideen zu entwickeln und gemeinsame Vermarktungswege aufzubauen. Darüber hinaus soll dieser Tag Ihnen vor allem zur Vernetzung mit potenziellen Geschäftspartner*innen zum Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten dienen. Gestalten Sie den Wandel mit!
Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen stehen Ihnen während der Ideenschmiede beratend zur Seite.

verbindliche Anmeldung:
Bitte melden Sie sich hier bis zum 27.9. zur kostenlosen Teilnahme an.

 

Einladung Ideenboerse

 

9:00 – 9:30    Anmeldung und Willkommenskaffee

9:30 – 10:00    Eröffnung
Prof. Frank Lohrberg
RWTH Aachen
Zoe Heuschkel, Clara Dorn
Projektteam Setup Food Strip
 
10:00 – 10:30    Impulse zum Wandel in der Region
Heiko Thomas / Dr. Friederike Kögler
Ministerium für Umwelt-, Landwirtschaft-
Natur- und Verbraucherschutz NRW, PLAIN
Dr. Ruth Hausmann
Revierknoten Agrobusiness & Ressourcen
Konrad Peschen
Umwelt- und Verbraucherschutzamt, Stadt Köln
David Baier
Amt für Umwelt, Verbraucherschutz     und Lokale
Agenda, Stadt Bonn
Dr. Bernd Pölling
FH Südwestfalen
 
10:30 – 11:00    Kaffeepause
 
11:00 – 12:30    Vernetzung & Visualisierung der Potenziale im Raum
 
12:30 – 13:30     Mittagessen
 
13:30 – 16:45    Ideenschmiede mit Kaffeepause
 
16:45 – 17:00    Ernte und Ausblick

Moderation:
Alexandra Perl, Stullengold
Christine von Fragstein, Change Animal

 Foerderlogos Ideenboerse

 
17.06.2020 - Das Projekt schlägt erste Wurzeln

Heute eröffneten wir unseren Infopfad, der Besucher*innen die potenzielle Vielfalt der Landwirtschaft im Rheinischen Revier erlebbar macht. Verschiedene Anbaukulturen, Landwirte und Rekultivierungsmaßnahmen werden vor Ort durch eine Beschilderung anschaulich vorgestellt. Die Aktion bildet den Auftakt für den schrittweisen weiteren Ausbau des Areals in den kommenden Jahren.

Schild "Schaufenster Anbauvielfalt"

Im Folgenden finden sich Auszüge unserer heutigen Pressemitteilung:

Dort am Tagebau Garzweiler bei Jüchen, wo bis vor wenigen Jahren noch Braunkohle abgebaut wurde, fängt es langsam an zu Summen. „Von Mai bis Juni steht die Ackerbohne in voller Blüte und bietet Bienen, Hummeln und Schmetterlingen reichlich Nahrung,“ sagt Maria Kremer voller Begeisterung. Familie Kremer hat sich auf den Anbau der alten Kultur der Rheinischen Ackerbohne spezialisiert und reagiert damit auf die stetig steigende Nachfrage nach gentechnikfreiem pflanzlichem Eiweiß. Durch eine naturschutzfördernde biologische Vielfalt schafft der Familienbetrieb eine erlebbare Qualität direkt vor der Haustüre. Als heimischer Ersatz für Soja als Futtermittel oder als eiweißreiche Zugabe im Brot findet die Ackerbohne zunehmend wieder den Weg auf den Teller. Mit einem Proteingehalt von 25 - 30 %, wenig Fett und reichlich Ballaststoffen sorgt sie für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. „Der Anbau von Rheinischen Ackerbohnen bringt viele Vorteile mit sich“, erläutert Karl-Adolf Kremer mit einem Blick über den leuchtend grünen Acker, „dazu gehören eine hohe Biodiversität, kurze Transportwege, geringe CO2-Ausstöße, eine erlebbare Qualität und hohe Transparenz.“

Maria & Karl-Adolf Kremer, Rheinische Ackerbohne

Anders als bei der Rheinischen Ackerbohne wagt sich Familie Decker mit einer exotischen Pflanze auf das Neuland. Quinoa wird seit tausenden von Jahren in Südamerika angebaut und gilt in Deutschland seit einiger Zeit aufgrund seiner hochwertigen Inhaltsstoffe als „Superfood“. Dementsprechend erfreut es sich zunehmender Beliebtheit und bietet insbesondere Allergiker*innen und Vegetarier*innen eine gesunde und nährstoffreiche Alternative. Anstatt Quinoa aus Südamerika zu importieren, experimentieren die Deckers seit 2019 mit dem Anbau der Kulturpflanze aus den Anden und vermarkten ihr Produkt als Kölsches Quinoa unter dem Namen kinoa. „Die kurzen Transportwege und der Verzicht von Pflanzenschutzmitteln in der Kultur machen unser kinoa zu einem wertvollen Lebensmittel mit deutlich besserer CO2-Bilanz“, bestätigt Verena Decker.

Verena & Johannes Decker, kinoa

Im nächsten Jahr soll das Areal bei Jüchen weiter ausgedehnt und mit Kulturen von kooperierenden Landwirt*innen bestellt und so schrittweise zu einer Art „regionalem Schaufenster“ ausgebaut werden. Vor Ort wird die Umsetzung zusammen mit der RWE Power AG koordiniert. „Wir freuen uns, durch unsere Unterstützung des Projektes Food Strip zum grünen Strukturwandel im Revier und darüber hinaus zur Steigerung der Wertschöpfung in der regionalen Landwirtschaft beitragen zu können“, erläutert Manuel Endenich aus der Abteilung Rekultivierung der RWE Power AG. Entlang der Anbaustreifen werden Schilder über die verschiedenen Kulturen und die dahinterstehenden landwirtschaftlichen Betriebe informieren.

Neben den bereits genannten Kulturen werden unter anderem auch noch verschiedene Kohlgemüse, Möhren, Kürbisse sowie Getreide und Luzerne angebaut.

Gruppenbild, Eröffnung des Infopfads

Wer sich ebenfalls an dem Projekt beteiligen möchte, kann sich gerne an das Projektteam wenden. Als nächster großer Schritt steht die Ideenbörse im Oktober an, die unter dem Motto „vom Acker bis zum Teller“ neue Wertschöpfungsketten der Land- und Ernährungswirtschaft zwischen Mönchengladbach und Köln auf den Weg bringt. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen, Termin und Anmeldemöglichkeiten werden in Kürze auf der Projektwebseite bekanntgegeben.

Vielleicht haben Sie Interesse, sich noch weiter über zwei der Anbausorten vor Ort zu informieren?

Hier finden Sie weiteres zur Rheinischen Ackerbohne:

https://www.rheinische-ackerbohne.de/

Hier finden Sie weiteres zu Quinoa:

https://www.kinoa-rheinland.de/

 
05.05.2020 - Aussaat 2020

Die Aussaat der ersten Kulturen auf dem Projekt-Areal bei Jüchen (u.a. Quinoa und Rheinische Ackerbohne) konnte bereits dieses Jahr beginnen. Im Juni möchten wir dazu ausführlicher berichten. Für 2021 ist noch alles offen, und wir freuen uns auf weitere gemeinsame Schritte mit allen Interessierten.

 
31.03.2020 - Projekt läuft trotz einschränkender Situation

Wir können das Projekt trotz Corona-Krise mit etwas Umstrukturierung weiterbearbeiten. Da momentan keine regulären Termine möglich sind, tauschen wir uns mit Ihnen/euch per E-Mail/Telefon sowie Skype, Zoom, etc. aus. Melden Sie sich einfach bei einem von uns:
http://www.foodstrip.eu/partner.html

 

 
20.02.2020 - Tour Ende März

Ende März besuchen wir eine Auswahl von Höfen, Genossenschaften, Logistikern sowie Unternehmen der Ernährungswirtschaft und Vermarktung. Die Gespräche widmen sich dem Aufbau neuer Wertschöpfungsnetze zwischen Mönchengladbach und Köln. Wer sich im Zusammenhang einklinken möchte, kann sich gerne bei uns melden:

http://www.foodstrip.eu/partner.html

 

 
19.02.2020 - weitere Flächen möglicherweise im Spiel

Wir schauen, ob sich noch zusätzliche Flächen als Innovationsareal eignen. Der Standort in Jüchen ist für die Aussaat dieses Jahr bereits mit diversen Sonderkulturen weitgehend belegt. Beispielsweise sind wir aktuell im Kontakt mit der Stadt Pulheim. Dort gibt es stadteigene Flächen, die unter besonderen Bedingungen mittels Punktesystem verpachtet werden sollen. Anfang März erfahren wir mehr im Gespräch vor Ort.

 
20.01.2020 - Erste Interessierte melden sich

Erste Interessierte melden sich bei uns, um beim Innovationsareal nahe Jüchen mitzumachen. Bei schon ausgereiften Vorhaben kann nach Rücksprache bereits dieses Jahr auf ein paar Hektar vor Ort begonnen werden. In diesem Fall bitten wir um E-Mails an: info@foodstrip.eu Das Projektteam (Wirth, Heuschkel oder Dorn) meldet sich dann bei Ihnen zurück. Voraussichtlich ab Mai (>>>Änderung: voraussichtlich im Oktober) führen wir Workshops mit den interessierten Betrieben, Startups und weiteren Akteuren durch. Dabei geht es vor allem darum, Entwicklungsmöglichkeiten über den Projektzeitraum (bis 06/2021) hinaus zu schaffen.

 
17.12.2019 - Wer macht mit?

Wir suchen jetzt den Kontakt zu Startups und innovativen Betrieben zum Mitmachen vor Ort. Startups können sich bei uns über ein Formular melden: http://www.foodstrip.eu/fuer-startups.html

Betriebe und andere Interessenten schreiben uns am besten direkt an info@foodstrip.eu.

 
26.11.2019 - möglicher Ort für das Startup Areal

An diesem Termin besichtigten wir einen Ort bei Jüchen, der sich für das vorgesehene Innovations-Areal eignet. Hier befinden sich Flächen im zweistelligen Hektarbereich. Sowohl Startups als auch etablierte landwirtschaftliche Betriebe können hier bereits ab 2020 neue Ideen austesten. Weitere Informationen folgen.

 
11.11.2019 - Neustart

Unser Projekt hat nun endgültig den Zuwendungsbescheid und beginnt wieder.

 
08.04.2019 - Starttermin

Beim Starttermin mit unseren Projektpartnern sprachen wir über gemeinsame Interessen, mögliche Rollen der assoziierten Projektpartner und stimmten den Prozess in Details ab. Hinsichtlich letzterem Punkt möchten wir z.B. nicht nur Startups/Newcomer involvieren, sondern auch bestehende Unternehmen in der Region. Einen Fokusraum / Standort legen wir erst im Laufe des Projekts fest, sprachen aber bereits über Optionen.